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Donnerstag, 27. Oktober 2016 - 04:24 Uhr

- Francis Bacon / Unsichtbare Räume Staatsgalerie Stuttgart bis 08.01.17

 

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http://www.bacon-staatsgalerie.de

Ausstellung

Die Ausstellung »Francis Bacon. Unsichtbare Räume« widmet sich erstmals einem zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon (1909-1992), der als einer der bedeutendsten modernen Maler Großbritanniens gilt. Die geniale Bildstrategie des figurativen Ausnahmekünstlers wird anhand von 40 großformatigen Gemälden, darunter vier monumentalen Triptychen, sowie bislang selten gezeigten Papierarbeiten systematisch erkundet. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Leihgaben mit schwindelerregenden Versicherungswerten, u.a. aus dem Museo Thyssen-Bornemisza, dem Museum of Modern Art, New York oder dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington.

Bacons Gemälde zeichnen sich nicht nur durch ihre expressive Figurendarstellung aus, sondern ebenso durch die charakteristische Konstruktion der Bildräume. Seit den 1930er-Jahren organisiert der Künstler den räumlichen und dramatischen Bildaufbau, indem er seine Sujets mit einem architektonischen, geisterhaft anmutenden Rahmenwerk umgibt. 

Bei anderen Arbeiten platziert er seine verletzlichen Figuren vor schwarze Flächen, stellt sie auf Podeste und Gerüste oder exponiert sie in Arenen. Sind es zunächst Bilder, die die Gestalten wie Visionen aus dem Bildgrund hervortreten lassen, wird Bacons Pinselstrich im Laufe der Jahre lebhafter und die Farbgebung leuchtender. Gefangen in diesen Räumen, steht den Figuren kein Fluchtpunkt zur Verfügung, sind sie den indifferenten Käfigen wie dem Bildbetrachter schutzlos ausgeliefert. Die Ausstellung zeigt, wie Bacons »unsichtbare« Räume die Isolation der dargestellten Figuren betonen und die Aufmerksamkeit auf deren psychologisches Befinden lenken. 

»Francis Bacon. Unsichtbare Räume« ist eine Gemeinschaftsausstellung der Staatsgalerie Stuttgart und der Tate Liverpool.

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Die Ausstellung »Francis Bacon. Unsichtbare Räume« widmet sich erstmals einem zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon (1909-1992), der als einer der bedeutendsten modernen Maler Großbritanniens gilt. Die geniale Bildstrategie des figurativen Ausnahmekünstlers wird anhand von 40 großformatigen Gemälden, darunter vier monumentalen Triptychen, sowie bislang selten gezeigten Papierarbeiten systematisch erkundet. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Leihgaben mit schwindelerregenden Versicherungswerten, u.a. aus dem Museo Thyssen-Bornemisza, dem Museum of Modern Art, New York oder dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington.

Bacons Gemälde zeichnen sich nicht nur durch ihre expressive Figurendarstellung aus, sondern ebenso durch die charakteristische Konstruktion der Bildräume. Seit den 1930er-Jahren organisiert der Künstler den räumlichen und dramatischen Bildaufbau, indem er seine Sujets mit einem architektonischen, geisterhaft anmutenden Rahmenwerk umgibt. 

Bei anderen Arbeiten platziert er seine verletzlichen Figuren vor schwarze Flächen, stellt sie auf Podeste und Gerüste oder exponiert sie in Arenen. Sind es zunächst Bilder, die die Gestalten wie sionen aus dem Bildgrund hervortreten lassen, wird Bacons Pinselstrich im Laufe der Jahre lebhafter und die Farbgebung leuchtender. Gefangen in diesen Räumen, steht den Figuren kein Fluchtpunkt zur Verfügung, sind sie den indifferenten Käfigen wie dem Bildbetrachter schutzlos ausgeliefert. Die Ausstellung zeigt, wie Bacons »unsichtbare« Räume die Isolation der dargestellten Figuren betonen und die Aufmerksamkeit auf deren psychologisches Befinden lenken. 

»Francis Bacon. Unsichtbare Räume« ist eine Gemeinschaftsausstellung der Staatsgalerie Stuttgart und der Tate Liverpool.

 

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Donnerstag, 13. Oktober 2016 - 04:20 Uhr

- [UN]ERWARTET. DIE KUNST DES ZUSFALLS BIS 19.FEB 2017 IN STUTTGART

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KUNSTMUSEUM STUTTGART 

 

Der Zufall entzieht sich jeder Festlegung  und doch nutzt die Kunst den kalkulierten Zufall als gestaltende Kraft. In den vergangenen hundert Jahren haben Künstlerinnen und Künstler Methoden und Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Anhand von rund 120 Werken zeigt die Sonderausstellung, wie experimentell und systematisch Künstlerinnen und Künstler mit dem Zufall umgegangen sind.

 

Hans Arp und die Surrealisten waren die ersten, die um 1920 das schöpferische Potenzial des Zufalls erkannten. Max Ernst provozierte mit seinen Frottagen das Unvorhersehbare. Dafür legte er etwa Blätter oder Holz unter Zeichenpapier und rieb sie mit Bleistift durch. Die so entstandenen Strukturen ergänzte er zu fantastischen Bildern.

 

In den 1960er-Jahren hielt der Zufall Einzug in die Konkrete Kunst. Rune Mields und Vera Molnár interessierten sich für den mathematischen Aspekt des Zufalls. In seinen Collagen ordnete herman de vries Papierstreifen nach Zufallstabellenzahlen an, wie sie bei biologischen Feldexperimenten verwendet werden. Und Peter Lacroix erwürfelte Kompositionen.

 

In der Gegenwartskunst ist Zufall ebenfalls ein Thema. Timm Ulrichs Bodenobjekt »Casual : Causal« (1983) und Patrycja Germans performative Installation »Kartenlegen« (20102016) setzen bei der Frage an, was der Zufall für den Menschen in Entscheidungssituationen bedeutet. Christian Jankowski hat den Fokus auf sich gerichtet: Seine Videoarbeit »Telemistica« (1999) versammelt Antworten italienischer Astrologen auf seine Frage, ob ihm eine Zukunft als bekannter Künstler bevorstehe.

 

Die Ausstellung lädt nicht nur zum Betrachten ein, sondern auch zum Ausprobieren: Im eigens für die Ausstellung entwickelten »VersuchsLabor« sind Besucherinnen und Besucher jeden Alters sowie Schulklassen eingeladen, zum Thema Zufall zu experimentieren und zu forschen.

 

http://www.kunstmuseum-stuttgart.de/index.php?site=Ausstellungen;Aktuell&id=101&bereich=unerwartet._Die_Kunst_des_Zufalls&1474373616


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Montag, 10. Oktober 2016 - 04:56 Uhr

- TREIB_GUT FLASCHENPOST noch bis 16.OKT 2016 in Frankfurt

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Liebesbekenntnisse, gemalte Kinderwünsche, Urlaubsgrüße und schwarze Magie. Kaum ein anderes Medium zeigt das breite Spektrum von Hoffnung und Sehnsucht wie die Flaschenpost. Die Mitteilungen ohne Adressat und Ziel, die dem Lauf des Wassers überlassen werden, erzählen vom Loslassen und Anknüpfen, vom Suchen und Finden. Joachim Römer sammelt seit 18 Jahren die Nachrichten in Flaschen, die der Rhein an seine Ufer schwemmt.

Rund 2000 Botschaften hat der Kölner Künstler mit dem feinen Gespür für die richtige Stelle und den günstigen Wasserstand bisher gefunden. Sorgfältig dokumentiert er jeden Fund und entziffert die enthaltenen Nachrichten. Die angeströmten Botschaften offenbaren sich als kunstvolles Treibgut, zelebriertes Ritual oder neugierigen Versuch der Kontaktaufnahme.

Die Ausstellung zeigt mit 400 Flaschen die erstaunliche Vielfalt an Botschaften und Gefäßen. Audiointerviews mit Absendern führen zurück zu ihrem Ausgangspunkt, verdeutlichen Hintergründe und Anlässe für die Flaschenpost und berichten von verschlungenen und ungewöhnlichen Kommunikationswegen.

Eine Dokumentation mit allen Botschaften der ausgestellten Flaschenposten ermöglicht den Besuchern, sich diese auch inhaltlich zu erschließen.

 

 

http://www.mfk-frankfurt.de/mit-dem-strom-und-gegen-die-zeit-treib_gut-flaschenpost/


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Donnerstag, 6. Oktober 2016 - 04:48 Uhr

- GIACOMETTI - NAUMAN // 28OKT16-22JAN17 in der Schirn, Frankfurt

       

 

GIACOMETTI-NAUMAN

AB 28. OKTOBER 2016

SCHIRN KUNST­HALLE FRANK­FURT

 

Zwei Künst­ler, zwei Gene­ra­tio­nen und eine denk­bar unter­schied­li­che Herkunft: Die Schirn Kunst­halle Frank­furt widmet den über­ra­schen­den und bislang weit­ge­hend über­se­he­nen Verbin­dun­gen im Werk von Alberto Giaco­metti (1901–1966) und Bruce Nauman (*1941) eine umfas­sende Ausstel­lung. Zeich­nun­gen, Foto­gra­fien, Videos, Skulp­tu­ren und raum­grei­fende Instal­la­tio­nen des US-ameri­ka­ni­schen Multi­me­dia­künst­lers treten mit ausge­wähl­ten Skulp­tu­ren und Gemäl­den des Schwei­zer Bild­hau­ers in einen span­nungs­vol­len Dialog. Bei beiden Künst­lern kreist das Œuvre vorran­gig um das Bild des Menschen und die condi­tio humana; es sucht mit redu­zier­ten Darstel­lungs­mit­teln, Grund­fra­gen der Exis­tenz zu ergrün­den. Die erschüt­ternde Direkt­heit der Kunst­werke fordert den Betrach­ter nach­hal­tig. Ein prozes­sua­les Denken verbin­det Giaco­metti und Nauman ebenso wie ihre Themen, etwa die Darstel­lung der Leere, die Bezie­hung von Figur und Raum oder der frag­men­tierte Körper. In einem thema­tisch ange­leg­ten Parcours versam­melt die Ausstel­lung etwa 70 Arbei­ten, darun­ter zahl­rei­che Haupt­werke beider Künst­ler. Die Gegen­über­stel­lung wagt eine Konfron­ta­tion mit offe­nem Ausgang: Giaco­metti wird als Wegbe­rei­ter zentra­ler Entwick­lun­gen der Kunst nach 1960 erkenn­bar, gewinnt seine ursprüng­li­che Radi­ka­li­tät zurück, während bei Nauman die heraus­ra­gende Bedeu­tung als Bild­hauer deut­lich und auf andere Weise histo­risch verständ­lich wird. Die Ausstel­lung belegt nicht Einflüsse oder über­ge­ord­nete Theo­rien, sondern erwei­tert viel­mehr den Blick auf das Werk zweier heraus­ra­gen­der Vertre­ter der Kunst des 20. und 21. Jahr­hun­derts

 

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http://www.schirn.de/ausstellungen/2016/giacometti_nauman/


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