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Freitag, 6. September 2013 - 17:37 Uhr

- ...beyond the clay

After Hours-KunstAusstellung „...beyond the clay“


Skulpturen, Gemälde und Fotografien, aber auch ein Fahrrad und ein Buick – das sind die Kunstobjekte „...beyond the clay“ im Design bei Opel.


Die Schau wurde von Karim Giordimaina, GME Interior Design Direktor(links), eröffnet. Es präsentieren acht Kollegen aus dem Design ihre künstlerischen Arbeiten, die im privaten Umfeld entstanden sind. Zur Vernissage kamen 120 Besucher.

Einer der Aussteller ist Holger Weyer (49, links im Bild), im Joballtag als Chief Designer für das Portfolio Planning zuständig. Neben gemalten Visionen  zur Mobilität von morgen zeigt Weyer bei „...beyond the clay“ auch Fotos von abstrakten 3D-Figuren. Es sind bis zu 2,50 Meter lange Holzstäbe, die er scheinbar ungeordnet mit einer Heißklebepistole verbunden hat: „Ich wollte mit dem Licht, das durch die Stäbe scheint, und mit den Schatten spielen.“ Die weißen und korallroten Gebilde hat Weyer auf einem Feld bei Wiesbaden fotografiert.

Pierre-Olivier Garcia dagegen liefert seine eigene Version eines „Fixie“-Bikes. Der Begriff steht für spartanisch ausgestattete Fahrräder – Kult bei Kurieren in Großstädten. Garcias Fixie hat keine Kabel, keine Schutzbleche, gebremst wird über den Rücktritt. Den 36-Jährige, als Assistant Chief Designer verantwortlich für die Projekte „RAD e“ und „RAK e“, findet den Mix aus Purismus und Funktionalität spannend. Eine Gummihülle am Rahmen etwa dient bei ihm als Dekor und Materialschutz zugleich. „Mir geht es um die Rückbesinnung auf die reine Fahrfreude“, sagt er. „Das Bike ist ein Verweis auf die Historie von Opel, aber auch ein Fingerzeig für die Zukunft, in der Zweiräder eine größere Rolle spielen werden.“

  Stefanie Schiller (links), Program Manager, Künstlerin und eine der Initiatoren der Ausstellung konnte viele interessierte Besucher empfangen und mit Ihren Bildern begeistern. Begleitet von Audiodrop, einer Electronic-Band um Design-Mitarbeiter Steffen Kübler, wurde „...beyond the clay“ am letzten Freitag mit einer Vernissage eröffnet. Die Ausstellung ist im Zuge von „Workplace of Choice“ der Auftakt zu einer Reihe, die im Frühjahr unter dem Motto „think small!“ fortgesetzt wird.


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